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Buy-out-Honorare bei Autoren zulässig

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Wie das Landgericht Berlin in einem aktuellem Urteil vom 19.05.2009, Az.: 16 O 8/07 entschied, sind so genannte Buy-out-Honorare in der Filmbranche nicht von vornherein unangemessen. Gestritten hatten sich der privaten Fernsehsender Sat.1 und ein Drehbuchautor. Die Argumentation des Autors zielte darauf ab, dass aufgrund des Erfolges der von ihm geschriebenen Folgen des «Bullen von Tölz» und deren häufige Ausstrahlung ein «Bestseller-Fall» vorliege. In solchen Fällen sei er neben der vertraglich erhaltenen Vergütung an den Werbeerlösen zu beteiligen. Dieser Argumentation konnten sich die Berliner Richter aber nicht anschließen, dem der Vertrag zwischen den Parteien sah ein Buy-out-Honorar vor, welches auch gezahlt wurde. Eine solche Vereinbarung umfasst die Übertragung sämtlicher zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkten Nutzungsrechte gegen eine Einmalzahlung, es liegt eben gerade keine Beteiligungsvergütung vor. Das Gericht sah auch keine Anhaltspunkte, dass es in dem behandelten Fall zu einem Missverhältnis zwischen der Vergütung des Autors und dem Erlösen des Senders gekommen war.

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